Infos & Hilfe

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Willkommen in der Service-Wüste... nein, Spaß. Hier findest du Antworten auf alles, was mir regelmäßig im Posteingang landet. Kurz: Ich bin ein Typ, das hier ist mein Hobby, und die Musik ist für dich.

Lizenz & Nennung

Darf ich die Musik wirklich kostenlos nutzen? (Lizenz)
Kurze Antwort: Ja.

Lange Antwort: Alle Tracks hier unterliegen der Creative Commons CC BY 4.0 Lizenz. Das heißt auf Deutsch: Du darfst die Musik kopieren, in Videos nutzen, remixen und teilen. Der einzige "Haken" der Lizenz ist eigentlich die Namensnennung – aber lies dazu bitte den nächsten Punkt. Details für Juristen gibt es hier.
Muss ich dich als Urheber nennen?
Offiziell laut Lizenz: Ja.
In meinem speziellen Fall: Nein, musst du nicht.

Ich habe mich entschieden, die Nennung freiwillig zu machen. Wenn du mich in den Credits, der Videobeschreibung oder im Abspann erwähnst, freue ich mich riesig (das ist mein einziger Lohn). Wenn es aber das Design zerstört oder du es einfach vergisst: Kein Stress, ich verklage niemanden.
Falls ich dich nennen will: Wie mache ich das richtig?
Das ist Balsam für meine Seele! Wenn du mich erwähnen möchtest, reicht so etwas völlig aus:

Musik: "Battlefield Heroes" von Sascha Ende\nWebseite: ende.app

Mehr braucht es nicht. Danke dafür!
Ich habe früher eine Lizenz gekauft. Brauche ich die noch?
Nein. Du kannst das Dokument als Andenken an die Wand hängen oder digital schreddern. Da ich die Musik jetzt generell unter der sehr freien CC BY 4.0 (mit dem Zusatz "Nennung freiwillig") anbiete, sind die alten Lizenzen hinfällig. Du hast jetzt quasi "Free-User-Premium-Rechte" – und das für immer.
Darf ich die Musik auch für Veranstaltungen, Telefon-Warteschleifen und Co. nutzen?
Ja, klar. Die Creative-Commons-Lizenz (CC BY 4.0) deckt das alles ab – Veranstaltungen, Telefon-Warteschleifen, Hintergrundmusik im Restaurant, Podcasts, Werbespots, Indie-Games, YouTube, TikTok, dein WG-Putzplan-Video... du verstehst, worauf ich hinauswill.

Eine vollständige Liste aller denkbaren Einsatzbereiche möchte ich hier ehrlich gesagt nicht aufmachen – die würde länger als ein Telefonbuch und liest sowieso niemand bis zum Ende. Bitte wirf einfach einen kurzen Blick in die Lizenz, dort steht alles Wichtige drin. Faustregel: Wenn dort nichts ausdrücklich verboten ist, darfst du es machen.
Kannst du mir für mein Projekt persönlich und schriftlich bestätigen, dass ich die Musik nutzen darf?
Auch hier muss ich leider: Nein – und das ist absolut nicht böse gemeint. Diese Webseite enthält bereits alle Informationen, die du brauchst: die Lizenz, den Hinweis auf meinen Hobby-Status und die Tatsache, dass ich keiner Verwertungsgesellschaft angehöre. Rein praktisch betrachtet ist es einfach nicht machbar, jedem der rund 10.000 täglichen Besucher eine individuelle, persönlich unterschriebene Bestätigung auszustellen – und ehrlich gesagt möchte ich das auch gar nicht. Mein einziger Lohn für das gesamte Projekt ist Freude, nicht Papierkrieg.

Die gute Nachricht: Du brauchst diese persönliche Bestätigung gar nicht. Die CC-BY-4.0-Lizenz ist ein international anerkannter, rechtlich vollwertiger Vertrag – sie ist deine schriftliche Bestätigung.
Bist du Mitglied der GEMA oder einer anderen Verwertungsgesellschaft? Kannst du das schriftlich bestätigen?
Kurze Antwort: Nein – ich bin in keiner Verwertungsgesellschaft Mitglied. Weder bei der GEMA, noch bei der GVL, noch bei irgendeiner anderen Organisation auf diesem Planeten.

Eine individuelle schriftliche Bestätigung pro Anfrage stelle ich aber leider nicht aus – das würde meinen Hobby-Status schnell sprengen (siehe dazu auch den Punkt zum Thema Support). Der Hinweis steht aber gut sichtbar im Footer der Webseite, und die Lizenz (CC BY 4.0) belegt ohnehin, dass du die Musik völlig frei nutzen darfst. Mehr Beleg brauchst du wirklich nicht – versprochen.
Hilfe, YouTube Content ID nervt mich!
So sehr ich es lieben würde, mich mit dem YouTube-Rechteroboter zu streiten: Ich muss hier passen. Content ID und ich sind keine Freunde. Da du die Lizenz hast (siehe oben), bist du im Recht. Leg Einspruch ein, verweise auf die Lizenz. Du schaffst das! Google ist dein Freund bei der Suche nach "Wie lege ich Einspruch ein".

Konto & Downloads

Gibt es eine tägliche Download-Begrenzung? (Pläne und Limits)
Ja – und wie viele Downloads du pro Tag hast, hängt von deinem Plan ab. Alle Pläne kosten 0 € – heute, morgen, für immer. Der einzige Unterschied ist die Zahl der Downloads pro Tag.

  • Starter – hier startet jeder neue Account: 20 Downloads pro Tag.
  • Höhere Pläne – aktuell bis zu 100 Downloads pro Tag.

Gezählt wird in einem rollierenden 24-Stunden-Fenster: Es gibt keinen Stichtag um Mitternacht – jeder Download fällt genau 24 Stunden später wieder aus der Zählung heraus.

Höhere Pläne: V.I.P. gibt es nicht auf Antrag – den vergebe ich persönlich an Freunde und Supporter der Seite. Ein Formular dafür gibt es nicht.

Zum Herunterladen brauchst du einen Account. Der ist kostenlos und in wenigen Sekunden angelegt.

Warum es das alles gibt: Ich bezahle den Server privat, und ein einzelner Bot verbraucht an einem Tag mehr Traffic als tausend echte Besucher. Die Pläne sorgen dafür, dass die Downloads bei denen landen, die die Musik wirklich einsetzen.

Tipp: Die Favoriten-Funktion kostet kein Kontingent – merk dir Songs dort für später vor.

Und nein, mehrere Accounts sind keine Lösung – siehe „Darf ich mir mehrere Accounts anlegen, um mehr Downloads zu bekommen?“.
Darf ich mir mehrere Accounts anlegen, um mehr Downloads zu bekommen?
Nein. Und das ist der einzige Punkt in diesem FAQ, bei dem ich wirklich ungemütlich werde.

Das Tageslimit (siehe „Gibt es eine tägliche Download-Begrenzung? (Pläne und Limits)“) gibt es nicht, weil ich knauserig bin, sondern weil der Server bezahlt werden muss – von mir, aus meiner Tasche. Wer sich reihenweise Accounts anlegt, um dieses Limit mehrfach abzugrasen, holt sich seinen Vorteil auf Kosten aller anderen Besucher.

Ein zweiter Account bringt dir trotzdem nichts: Das höhere Kontingent (V.I.P.) vergebe ich persönlich an Freunde und Supporter – über weitere Accounts kommst du da nicht hin.

Was passiert, wenn ich das trotzdem sehe: Ich lösche alle beteiligten Accounts – nicht nur den zuletzt angelegten – und setze alle dabei verwendeten E-Mail-Adressen dauerhaft auf die Sperrliste. Eine Neuregistrierung mit diesen Adressen ist danach nicht mehr möglich. Eine Vorwarnung gibt es nicht.

Und ja, ich sehe das. Mehrfachkonten fallen im Zusammenspiel von Downloads, Wiedererkennung und IP-Adresse recht deutlich auf (Details dazu in der Datenschutzerklärung, Abschnitt 4).
Benutzeraccounts, Datenschutz
  • Account löschen: Kannst du jederzeit selbst — so geht's. Und wenn du nichts tust: logg dich 6 Monate nicht ein, und du bist Geschichte (im datenschutzrechtlichen Sinne).
  • Datenschutz: Zum Account gehören ein Benutzername, deine E-Mail-Adresse und intern eine Nummer (UUID). Klarnamen, Anschrift, Zahlungsdaten oder Schuhgrößen speichere ich nicht.
Wie lösche ich meinen Account?
Ganz einfach und jederzeit selbst – du brauchst mich dafür nicht zu fragen. So geht's:

  1. Logg dich in deinen Account ein.
  2. Öffne die Einstellungen.
  3. Scroll ganz nach unten zum rot umrandeten Bereich „Konto löschen“.
  4. Bestätige die Löschung (bei Accounts mit Passwort gibst du zur Sicherheit noch dein aktuelles Passwort ein, beim Blitz-Account genügt das Häkchen) und klicke auf „Konto endgültig löschen“.

Was dabei passiert: Dein Konto wird sofort und endgültig gelöscht – inklusive Profil, E-Mail-Adresse, Favoriten und Playlists. Diese Aktion lässt sich nicht rückgängig machen.

Und falls du gar nichts tust: Auch das ist okay. Wer sich 6 Monate nicht einloggt, dessen Account verschwindet automatisch (siehe „Benutzeraccounts, Datenschutz“).
Wo ist filmmusic.io hin und warum geht mein Login nicht mehr?
Okay, Real-Talk: Die alte Plattform war ein riesiges Monster. 250.000 User, Serverkosten, E-Mail-Versand, Support-Anfragen... und am Ende des Monats habe ich draufgezahlt.

Ich musste die Reißleine ziehen, um nicht pleite (oder verrückt) zu gehen. Deshalb wurden alle Daten gelöscht. Aber: Wenn du früher dabei warst, erstell Dir einfach einen neuen Account - es ist gratis.

Über mich & die Seite

Warum tust du dir den Stress an? (Motivation)
Der eigentliche Startschuss für das Projekt, so wie es heute ist, war ehrlich gesagt eine Lebenskrise. 2011, nach der Trennung von meiner ersten Frau, wurde die Musik zu meiner wichtigsten Therapie. Ich habe buchstäblich Tage und Nächte vor dem Keyboard verbracht, um den Kopf freizubekommen und Emotionen in die Tasten zu hämmern, die sonst nirgendwo hin konnten. Rückblickend frage ich mich oft, warum ich das nicht viel früher gemacht habe – schließlich habe ich das Keyboardspielen schon mit 7 Jahren gelernt. Aber manchmal braucht es wohl erst einen Tiefpunkt, um eine alte Leidenschaft als Rettungsanker wiederzuentdecken.

Heute ist der Schmerz gewichen, aber die Leidenschaft ist geblieben – und sie hat sich mit meinem Beruf verbündet. Als hauptberuflicher Programmierer ist diese Webseite meine ultimative technische Spielwiese. Ich liebe es, hier nachts neueste Technologien auszuprobieren, noch bevor sie Mainstream werden: Sei es eine K.I.-gestützte Ähnlichkeitssuche, vollautomatisierte Musikanalyse oder komplexe UI-Optimierungen. Das sind oft Features, für die große kommerzielle Dienste viel Geld verlangen (oder die sie gar nicht erst anbieten), und ich programmiere sie hier in meiner Freizeit – einfach aus der Neugier heraus, ob ich es kann.

Ich werde oft gefragt: "Sascha, warum verkaufst du diese Technologie nicht? Damit könntest du reich werden!" Die Antwort ist simpel: Ich habe keine Lust mehr auf den Stress der Selbstständigkeit und Business-Pläne (warum das so ist, liest du unten in der "Story" zur Webseite). Ich will programmieren und Musik machen, nicht Verkaufsgespräche führen.

Der wirkliche "Payoff" ist für mich heute das Ergebnis dieser Arbeit: Wenn ich sehe, dass ein Song, der vielleicht mal aus einer Krise entstand, heute in deinem lustigen Urlaubsvideo, einem wichtigen Schulprojekt oder einem kreativen Indie-Game für Freude sorgt – dann schließt sich der Kreis. Das ist besser als jede Bezahlung. Das ist mein Treibstoff. Und noch etwas macht mich stolz: Meine Arbeit hat inzwischen sogar meine Tochter dazu inspiriert, ebenfalls Klavier zu lernen, zu singen und eigene Songs zu komponieren. Sie ist mein größter Fan und meine beste Kritikerin zugleich.
Die Story hinter dieser Webseite (History)
Vorab zur Einordnung: Ich habe einen normalen Vollzeitjob (und hatte den auch immer). Diese Webseite ist mein "Feierabend-Wahnsinn" – eine One-Man-Show, die meistens nachts passiert.

2010 - Der Anfang
Mein erstes kleines Musikportfolio geht auf ende.us online. Alles noch sehr basic.

2011 - Umzug
Wir ziehen auf die Domain ende.tv um. Klingt wichtiger, fühlt sich gut an.

2012 - 100.000 Besucher
Plötzlich ist hier richtig was los. Ich merke: Hoppla, das interessiert ja wirklich jemanden.

2013 - Der erste Fehler
Partnerschaft mit einem Medienunternehmen. Ich dachte "Synergien", die Realität war eher "Kopfschmerzen". Rückblickend keine gute Idee.

2016 - Wieder solo
Austritt aus dem Unternehmen. Ich packe meine Musik auf sascha-ende.de. Back to the roots.

2017 - Geburt von Filmmusic.io
Eine neue Plattform entsteht. Sascha-ende.de wird zur Visitenkarte, die Musik zieht um.

2019 - Größenwahn (fast)
Öffnung für andere Künstler & Gründung der "UG". Klingt nach Business, war aber der Startschuss für Bürokratie-Hölle.

2022 - Der Crash
Die UG wird liquidiert. Ich mache alleine weiter. Spendenmodell eingeführt. Finanziell leider ein Flop.

2023 - Das dunkle Jahr
Werbung weg, Einnahmen im Keller (150€/Monat), Depressionen. Gastkünstler verursachen Content-ID Strikes bei meinen Usern. Vertrauensverlust.

Januar 2024 - Der Befreiungsschlag
Alle Gastkünstler fliegen raus. Plattform gehört wieder exklusiv meinen Kompositionen.

August 2024 - Technik-Neustart
Die alte Seite ist Geschichte. Neue Seite, Anonyme Accounts, kein Datenschutz-Stress mehr.

September 2024 - Hobby-Status: Aktiviert
Gewerbe abgemeldet. Lizenz gelockert (Nennung optional). Endlich wieder Spaß ohne Business-Druck.

Juli 2025 - Rebranding
filmmusic.io wird ende.app. Damit klar ist: Das hier bin ich, persönlich.

Januar 2026 - ENDE.APP 2.0
Modernisierung komplett. Playlisten, Facetten-Suche, Turbo-Accounts. Wir sind angekommen.
Du bist Programmierer – nutzt du auch K.I. (A.I.) für die Webseite?
Na klar! Da ich mich beruflich darauf spezialisiert habe, ist das hier meine Spielwiese. Es macht einfach riesigen Spaß, diese Technologien selbst zu bauen, statt sie einzukaufen.

Früher lief die Audioanalyse über externe Dienstleister, heute übernimmt das mein eigener Code "in-house". Meine K.I. erledigt dabei inzwischen fast alles vollautomatisch:

  • Analyse: Sie zerlegt die Musik technisch in ihre Bestandteile.
  • Texte: Einleitungstexte und Detailbeschreibungen werden generiert.
  • Ordnung: Themen, Genres und Stimmungen werden automatisch erkannt.
  • Highlights: Sie findet die spannendsten Stellen im Song für die Previews.
  • Sprache: Alle Übersetzungen auf dieser Seite kommen aus der Maschine.

Auch die Ähnlichkeitssuche basiert auf K.I.: Dafür berechne ich Vektoren für jeden Song und gleiche diese im hochdimensionalen Raum ab (unter Berücksichtigung der Genres), um dir den perfekten nächsten Track vorzuschlagen.

Beim Programmieren selbst (und oft auch bei der Musik) ist die K.I. mein ständiger Co-Pilot. Sie macht mich effektiv 10 bis 20 Mal schneller. Ehrlich gesagt: Ich kenne keinen Entwickler, der das heute nicht nutzt – es wäre ja auch verschenkte Lebenszeit, es nicht zu tun. :)
Nerd-Talk: Welches Equipment nutzt du?
Falls es jemanden interessiert, womit ich hier nachts Lärm mache:

Hardware
  • Keys: M-AUDIO Oxygen Pro61
  • Interface: Focusrite Scarlett 8i6
  • Mics: Røde PodMic, NT1-A, NT-5

Software (DAW)
  • Cubase: Für alles Orchestrale (Hans Zimmer Modus)
  • FL Studio: Für Beats & Elektro (Party Modus)

Lieblings-Libraries:
Warum bist Du nicht (mehr) bei Spotify und anderen Musik Streamingdiensten?
Ich hasse Spotify - aus vielen Gründen - und habe auch kein privates Abonnement dort mehr. Ich möchte diese Abzock-Musikindustrie generell nicht mehr unterstützen, darum habe ich meine gesamte Musik überall entfernt. Außerdem ist sie ja hier eh komplett kostenlos.

Kontakt & Mitmachen

Ich brauche Hilfe / Support. Kann ich dich kontaktieren?
Bitte nimm es mir nicht übel, aber: Nein. Diese Webseite ist ein reines Freizeitprojekt neben meinem Vollzeitjob. Wenn ich anfange, individuellen Support zu leisten, komme ich nicht mehr dazu, Musik zu machen (oder zu schlafen). Die Webseite und die Musik kommen "as is" – ohne Gewähr, aber mit viel Liebe gemacht.
Kann ich dich für individuelle Musikaufträge buchen?
Das schmeichelt mir, aber ich habe mein Gewerbe abgemeldet. Ich mache keine Auftragsarbeiten mehr, nehme kein Geld an und schreibe keine Rechnungen. Ich mache nur noch das, worauf ich Lust habe – und stelle es dann hier hoch.
Kannst du mir einen Tipp geben oder eine kleine Frage beantworten?
Ich weiß, wie solche Mails gemeint sind: freundlich, kurz, „nur eine Sache“. Gerade deshalb fällt mir die Antwort schwer: Nein, leider auch das nicht.

Früher habe ich das gemacht, und zwar gern. Drei bis vier Stunden am Tag habe ich Mails beantwortet. Es ging um Schnittprogramme, Musiksammlungen, Mikrofone, Mixing, Metadaten oder den Weg zum Komponisten. Jede einzelne Frage war klein. Zusammen waren sie ein zweiter Vollzeitjob, nur ohne Feierabend.

Bei rund 10.000 Besuchern am Tag reicht es schon, wenn ein winziger Teil „mal eben kurz“ fragt, und der Abend ist weg. Diese Zeit fehlt dann für neue Musik und neue Tools, also für das, wovon hier alle etwas haben.

Deshalb gilt eine klare Linie, und zwar für alle gleich: keine persönlichen Tipps, keine Empfehlungen und keine „kurzen Fragen“. Das gilt auch, wenn die Antwort nur zwei Minuten dauern würde. Es sind nie nur zwei Minuten, und es ist nie nur eine Mail. Bitte nimm es nicht persönlich, wenn deine Nachricht unbeantwortet bleibt. Das ist keine Unhöflichkeit, sondern Selbstschutz.

Und mal ehrlich: Die Musik ist gratis, die Tools sind gratis, die Downloads sind gratis. Meine Freizeit ist das Einzige, was ich für mich behalte.

Für fast jede Frage gibt es inzwischen ein Fachforum, eine Community oder einen KI-Assistenten, der dir rund um die Uhr geduldig antwortet. Wenn eine Frage zu dieser Webseite oft genug auftaucht, landet sie früher oder später hier in den FAQ. Siehe auch „Ich brauche Hilfe / Support“.
Kann ich als Künstler eigene Musik hochladen? / Ich möchte eine Upload-Berechtigung beantragen
Danke, wirklich – ich fühle mich geschmeichelt, dass du deine Werke ausgerechnet hier teilen möchtest. Aber die Antwort ist ein klares und endgültiges Nein.

Diese Webseite trägt aus gutem Grund meinen Nachnamen: Sie ist mein persönliches Portfolio, mein Hobby, meine kleine Ecke im Internet – keine Plattform und kein Marktplatz für andere Künstler. Von 2019 bis 2023 habe ich sie tatsächlich für Gastmusiker geöffnet, und dieses Experiment endete übel: Gast-Uploads lösten YouTube-Content-ID-Ansprüche gegen meine Nutzer aus, die plötzlich Copyright-Claims auf Musik bekamen, die ihnen als frei versprochen worden war. Das hat das Vertrauen zerstört, das die Leute in mich gesetzt hatten (die ganze Geschichte kannst du unter „Die Geschichte hinter dieser Webseite“ nachlesen, besonders das dunkle Jahr 2023).

Im Januar 2024 habe ich jeden Gastkünstler entfernt und mir und dir ein Versprechen gegeben: nie wieder. Zum Schutz meiner Nutzer ist und bleibt alles auf dieser Seite ausschließlich meine eigene Komposition. Es gibt keine Ausnahmen, kein Bewerbungsverfahren und kein „aber mein Fall ist anders“ – sorry. Ich antworte auch nicht individuell auf Upload-Anfragen; bitte betrachte diesen FAQ-Eintrag als die Antwort.

Wenn du großartige Musik machst: Das ist wunderbar, mach weiter so! Nur eben woanders. 🙂
Ich will dir Geld geben! (Spenden)
Du bist toll! Die Musik bleibt kostenlos, aber der Betrieb kostet Geld: Server, Domains, Software-Abos und Hardware. Wenn du einen Teil davon übernehmen willst, geht das per PayPal.

Auf der Danke-Seite siehst du, wie weit die Kosten der nächsten 12 Monate gedeckt sind und wer schon mitgeholfen hat.
Kannst du meine Webseite verlinken (SEO)?
Nein. (Lange Version: Nein, wirklich nicht. Auch nicht für Geld, Kekse oder gute Worte. Ich verlinke nur Projekte, die diese Seite hier direkt am Leben erhalten.)
Die Musik nervt. Was jetzt?
Harte Worte, aber fair. Hans Zimmer war leider gerade nicht erreichbar und mein Budget für das London Symphony Orchestra reichte nur für ein Käsebrot.

Die gute Nachricht: Du bist hier der DJ. In der App kannst du Tracks wechseln oder – wenn du die absolute akustische Leere bevorzugst – einfach alles stummschalten. Der Mute-Button ist quasi mein "John Cage 4′33″ Remix" für dich.

Ich bastle ständig alleine an neuen Sounds (ohne Elfen, nur mit viel Kaffee). Wenn also nichts für dich dabei ist: Mute drücken, tief atmen und die Stille genießen. Ich weine dann nur ganz kurz leise im Serverraum.